Professor Dr.-Ing. habil.
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Z23


Der Rechner Z23 wurde 1958 entwickelt und die Serienfertigung begann 1961. Es war die Weiterentwicklung der bewährten Z22 in Transistortechnik. Die Maschine Z23 verfügte über einen Magnettrommelspeicher mit 8192 Wörtern a 40 Bits, einem Ferritkernspeicher, und über eine umfangreiche Peripherie (Lochstreifenleser und -stanzer), Analog-Ein-Ausgabegeräte (Bull, Ferranti, Siemens), Magnetbandspeicher (AMPEX), Übersetzer für deutschsprachigen Zuse-Formelcode.


Die Monatsmiete betrug 1965 im Mittel 15000 DM.


Der bewährte Freiburger Code, eine an mathematische Formeln angepasste Maschinensprache, war wie bei der Z22 ebenfalls vorhanden. Ein ALGOL 60 Compiler war ebenfalls verfügbar.


Der Rechner Z23 war zum Rechner Z22 aufwärtskompatibel, d.h. Fast alle Programme, die auf der Z22 erstellt wurden, liefen auch auf der Z23.


Der Kundenkreis war etwa der der Z22.


Anwendungsgebiete:

Bautechnik, Maschinenbau, Schiffbau, Elektrotechnik,

Elektronik, Hydro- und Gasdynamik, Reaktorphysik,

Ballistik, Vermessungstechnik, Optik, Energieversorgung, Verkehrstechnik,

Bergbau, Behoerden, Hoch- und Fachhochschulen, Chemische Produktion, Kesselbau.


Anwendungsgebiete der Z23: Bautechnik, Maschinenbau, Schiffbau, Elektrotechnik, Elektronik, Hydro- und Gasdynamik, Reaktorphysik, Ballistik, Vermessungstechnik, Optik, Energieversorgung, Verkehrstechnik, Bergbau, Behörden, Hoch- und Fachhochschulen, Chemische Produktion, Kesselbau. Übersetzer für deutschsprachigen Formelcode und ALGOL 60 stehen zur Verfügung.



Mehr informationen finden Sie hier (Zuse-DVD)


Mehr Informationen finden Sie auch in der Zuse Broschüre


Eine Z23 überquert den Atlantik nach Mountain View

Name des Rechners

Z23

Technik

Transistoren und Dioden

Taktfrequenz

Ca. 140.000 Hertz

Rechenwerk

Gleitkommarechenwerk, Festkommarechenwerk, binär.

Mittlere Rechengeschwindigkeit

Festes Komma: Addition 0,3ms, Multiplikation 13ms, Division 13ms, Gleitkomma: Addition 10,6 ms, Division 20ms.

Eingabe

5-Kanallochstreifen, Siemens Teletype Writer

Ausgabe

5-Kanallochstreifen, Siemens Teletype Writer

Wortlänge

40 Bit, entspricht ca.  8 Dezimalstellen

Transistoren

Ca. 2900

Dioden

Ca. 7700

Speicheraufbau

8192 Worte zu 40 Dualstellen, Ferritkernspeicher mit 248 Worten zu 40 Dualstellen. Ausbaubar auf 8192 Worte (Z23VK). Mehr siehe DVD und Z23VK.

Leistungsaufnahme

Ca. 4000W

Gewicht

Ca. 1 Tonne

Einsatzgebiet

Bautechnik, Maschinenbau, Schiffbau, Elektrotechnik,

Elektronik, Hydro- und Gasdynamik, Reaktorphysik,

Ballistik, Vermessungstechnik, Optik, Energieversorgung, Verkehrstechnik,

Bergbau, Behoerden, Hoch- und Fachhochschulen, Chemische Produktion, Kesselbau.


Anzahl verkaufter Rechner

98

Preis in DM

Ab 180.000 DM.

Historische Bedeutung

Am weitesten verbreiteter Transistorrechner in Deutschland.

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Zu finden in Museen

Zuse-Maschinen in Museen

Links

Funktionsfähige Z23 siehe Museen.

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Z25.