Professor Dr.-Ing. habil.
Horst Zuse®
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1. Januar 2026


Vorträge - Themen -


Ich halte nachwievor Vorträge zu folgenden Themen.


Konrad Zuse - Ursprung des Computers


Es hat vieler hervorragender Wissenschaftler, Ingenieure und Manager weltweit bedurft, um den Computer zu der heutigen Verbreitung zu verhelfen.


Konrad Zuse (1910-1995) wird heute fast einhellig auf der ganzen Welt als Schöpfer des ersten frei programmierbaren Rechners in binärer Schalttechnik und Gleitpunktrechnung, der wirklich funktionierte, anerkannt. Kurzum, er baute den ersten funktionsfähigen Digitalrechner. Heute bezeichnen wir solche Maschinen als Computer.


In dem Vortrag werden die frühen Rechnerentwicklungen aus den USA und UK vorgestellt. Das Werk von Konrad Zuse mit seinen legendären Rechenmaschinen Z1-Z4 (1936-1945) und der Zuse KG wird mit vielen Fotos und Videos aus den 50er Jahren präsentiert.


Auch werden Konrad Zuses Ideen in dem Buch Rechnender Raum oder Ist das Universum ein Computer behandelt.


Albert Einstein

In populärwissentschaftlicher Weise werden die Spezielle- und Allgemeine Relatitivitätstheorie präsentiert. Dabei wird auch der Disput zwischen Isaac Newton und Albert Einstein fiktiv in seinem Sommerhaus in Caputh präsentiert.


Apollo 11

Die Landung von APOLLO 11, im Jahr 1969 wird mit Filmen, Kommentaren und Fotos dargestellt.


Vorführung der Z3r

Die Z3r im Deutschen-Technikmuseum kann nachwievor vorgeführt werden zusammen mit einer Führung duch die Zuse-Abteilung.


Anmeldung: E-mail:     horst.zuse@t-online.de


Vorträge


#  8. Mai Veranstaltung in Koblenz


8.30 Uhr: Empfang in der Hochschulleitung
9.00 Uhr: Rundgang durch die Hochschule und Besichtigung von Laboren
11.15 Uhr: Mittagessen
12.15 Uhr: Fahrt nach Neuwied
13.00 Uhr: Start der Robotik-Convention

Programm Robotik-Convemntion
13:00 Uhr: Begrüßung Gäste
Grußwort: N.N.
Keynote: Prof. Dr. Zuse (ca. 20 -30 Min.)
(Thema: Von der Entwicklung des Computers bis zur Robotik)

13:30 - 15:30 Uhr: Vortragsblock 1:
15.30 - 16.00 Uhr: Pause
16:00 - 18:00 Uhr: Vortragsblock 2:
ab 18.00 Uhr: Get together (Netzwerken, Ausstellung, Catering)
ca. 19.00 Uhr: Ende der Veranstaltung


# 18.5.2025: Vortrag in Halle.


# 2. August und 3. Augusti 2025: Hünfeld, Konrad Zuse Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung.


# 1. August und 2. August 2025: Vintage Computerfestival in Hünfeld. Siehe einfach: Hünfeld Vintage.


# 2. August: Vortrag um 10:30 von Horst Zuse: Ursprung des Computers.


# 2. Oktober 2025: IEEE - HISTELCON - History of Computing - Keynote Vortrag, Bonn um 14:00 Uhr.


# 17. November 2025: Bachmanns Bar. 80ster Geburtstag von Horst Zuse.



Das HNF (Heinz-Nixdorf-Museum) hat dazu in einem Blog zu meinem 80sten Geburtstag über mich geschrieben


Am heutigen 17. November begeht der Informatiker, Hochschulprofessor und IT-Historiker Horst Zuse den achtzigsten Geburtstag. Der Sohn des Computererfinders Konrad Zuse wohnt mit seiner Frau Karin in Berlin; er ist noch immer technikgeschichtlich aktiv. Zur Feier des Tages bringen wir keinen biografischen Beitrag, sondern zum ersten Mal seit dem Start unseres Blogs ein längeres Interview.


Als Horst Zuse am 17. November 2015 einen runden Geburtstag feierte, haben wir das im Blog mit einer Kurzvita gewürdigt; das Foto dazu entstand im HNF. Heute wird der Sohn von Konrad Zuse achtzig; dazu gratulieren wir herzlich, und es folgt der nächste Geburtstagstext in Form eines Interviews. Wir bedanken uns beim Jubilar für die Auskünfte und ebenso für das obige Bild; live sehen wir ihn hier beim Vintage Computer Festival Europa in Hünfeld Anfang August. Jetzt beginnt aber unser Gespräch.


Herr Professor Zuse, wie geht es Ihnen gesundheitlich?


Es geht mir gut, abgesehen von kleineren Malaisen, die ich hier nicht weiter erläutern will. Diese führten auch dazu, dass Karin und ich vor sechs Jahren die Wohnung wechselten, von der Schaperstraße in Berlin-Wilmersdorf mit 143 Stufen (ohne Fahrstuhl) nach Schöneberg in die Bozener Straße mit nur drei Stufen (mit Fahrstuhl).


Haben Sie für die nächste Zeit Pläne für neue Ausstellungen mit Konrad-Zuse-Bezug?


Im kommenden Jahr ist das 85. Jubiläum der Z3 am 12. Mai. Da bin ich schon in Gesprächen mit der Konrad-Zuse-Gesellschaft, dem Deutschen Technikmuseum in Berlin und mit Hindelang – dort stand ja die Z4 in einem Schuppen im Jahr 1945/46. Es wird noch geklärt, was wir veranstalten. Der Nachbau der Z3 (Z3r) im Deutschen-Technikmuseum ist ein weiteres Objekt. Im Sommer ist es wegen der hohen Temperaturen nicht möglich, Reparaturen vorzunehmen. Dies wird im Winter geschehen, es gibt Probleme an der Stromversorgung. Auch werde ich versuchen, den Lochstreifenleser anzuschließen.


Welche Schätze – Texte, Bilder, Fotos, Objekte – besitzen Sie noch von und zu Ihrem Vater?


Die Schätze sind in meinem Kopf, der noch sehr gut funktioniert. Aber siehe auch weiter unten.


Arbeiten Sie an einer Konrad-Zuse-Biografie oder an einer Edition von Texten, Bildern oder dergleichen? Wenn ja, wann erscheint sie?


Ja, es gibt einen Buchentwurf (mehr als das), der nun schon ca. 400 Seiten umfasst. Er soll den Titel tragen „Konrad Zuse: Ein Leben für den Computer“. Es ist ein umfassendes Werk über die Zuse-Computer, die Zuse KG usw.


Gibt es vielleicht aus jüngster Zeit Entdeckungen zu Ihrem Vater und seinen Rechnern, etwa unbekannte Fotos, die Sie uns verraten können?


Es war immer noch ungeklärt aus meiner Sicht, wieso es der Zuse KG von 1950 bis 1953 finanziell sehr gut ging. Ich konnte bei meinem Umzug nach Schöneberg einen 40-seitigen Prospekt der Remingthon Rand von 1950 finden, in dem die Maschine M9/Z9 ausführlich mit 30 Fotos beschrieben ist. Ich habe darauf basierend einen ca. 90-seitigen Artikel verfasst. Diese Maschine M9/Z9 war ein Relaisrechner mit einem Pipelining-Prinzip und wurde nur an die Firma Mitra um 1953 in die Schweiz ausgeliefert.


Pipelining bedeutet ein sehr schnelles Multiplikationswerk ähnlich der Cray. Es sieht so aus, dass dies mit 25 Rechnern die erste Serienproduktion von Computern war. Ob dem so ist, muss ich noch ein wenig nachforschen. Es gibt noch eine andere geplante Veröffentlichung in der korrigierten zweiten Auflage. Es ist ein ca. 100-seitiges Werk über die Holzschnitte, die mein Vater zwischen 1945 und 1949 in Hinterstein und Hopferau angefertigt hat.


Sitzen Sie hier und jetzt an Forschungen zur Familiengeschichte, allgemeinen Technikgeschichte oder neueren Informatik, etwa zur Künstlichen Intelligenz?


Es gibt eine Ahnengeschichte über die Zuses, verfasst von Robert Rohrbach zu 100 Jahren Konrad Zuse. Mein Vater war immer der Meinung, die Zuses stammen aus Ostpreußen. Aber dem ist nicht so, wir, die Zuses, stammen aus Schweden.

Zur KI: Ich selbst habe mich vor Jahren mit Machine-Learning beschäftigt und dazu auch eine lernende Bildsuchmaschine Foto-Scout-Zuse entwickelt. Das ist weiterhin ein aktuelles Thema für mich.


Von verschiedenen Seiten wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass auch in den Ideen meines Vaters KI steckt, so das Schachspiel, präsentiert im Plankalkül. Wenn ich Zeit und Muße habe, werde ich mich damit beschäftigen. Aber auch andere Ideen von meinem Vater habe ich schon realisiert, z.B. die Beschreibung des Assoziativspeichers, diese ist in meiner neuen Konrad-Zuse-Multimediashow zu finden.


Und sonst in der Zukunft?


Es gibt noch einen anderen Aspekt mit 80 Jahren: Mit meiner Frau Karin bin ich nun schon über 40 Jahre zusammen, wir wollen zwar nicht mehr die ganz großen Reisen machen (haben wir hinter uns), aber möchten noch viele schöne Tage zusammen verleben.


Das wünschen wir Ihnen ebenfalls (Ralf Bülow, HNF).